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Toyin Loye ist 1959 in Ibeju Jesa, Nigeria als Sohn eines Königs geboren. An der Universität in Ife hat er Kunst und Zukunftsstudien studiert. Nach Aufenthalten in Indonesien, Buthan, den Phillipinen, Sri Lanka, Indien, Japan und anderen Staaten ist er jetzt in Den Haag, der niederländischen Hauptstadt zuhause. Von Osaka über London bis nach New York hat er bereits ausgestellt. Kofi Annan hat Loye- Werke während seiner Amtszeit als UN-Generalsekretär in die Kunstsammlung aufgenommen. Und als einer von weltweit 14 Künstlern war Loye auf Einladung der FIFA an einer Plakatreihe zur Fußball-WM 2006 beteiligt.
Toyin Loye verwendet in seinen Zeichnungen und Fotografien oft visuell Ausdrucksmittel, mit denen er auf kulturelle Techniken und Rituale aus Nigeria anspielt. Für eine Werk Serie suchte er Afrikaner auf, die im europäischen Exil leben. Er hat sie in Den Haag porträtiert: den Zeitungsverkäufer, die Putzfrau, den Arbeiter im Blumenmarkt. In die fotografierten Gesichter schnitt er rituelle Schmucknaben. Die ins Papier geritzten Kerben bilden eine reliefartige Oberfläche. Mit dieser Technik kreiert er eine Verbindung zu einer uralten afrikanischen Tradition. Nach dieser definieren bewusst zugefügte Narben an Gesicht und Oberkörper die Stammeszugehörigkeit.

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